Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen

Durch die kontinuierliche Optimierung des Verbrennungsmotors haben wir bei der Senkung des Kraftstoffverbrauchs wie der CO2-Emissionen sowohl bei Pkw als auch bei Nutzfahrzeugen bereits deutliche Fortschritte erzielt.

Flottenverbrauch in Deutschland 1990 – 2007

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Gesunkener Flottenverbrauch. Seit dem Jahr 1990 konnte Daimler den Flottenverbrauch der neu zugelassenen Pkw und Kombi in Deutschland um 32 Prozent reduzieren. Im Jahr 2007 wurde der Flottenverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf 7,0 Liter pro 100 Kilometer gesenkt. Die CO2-Emissionen gingen im Flottenschnitt auf 174 Gramm pro Kilometer zurück.

Entwicklung der CO2-Emissionen im Durchschnitt der europäischen Daimler-Flotte 1995 – 2007

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In Europa konnte Daimler die CO2-Emissionen der Flotte seit 1995 um 21 Prozent senken – eine Reduktion, die fast 50 Prozent über der durchschnittlichen Reduktion der europäischen Hersteller liegt. Der Gesamtflottendurchschnitt in Europa lag 2007 bei 181 Gramm CO2 pro Kilometer (Mercedes-Benz Cars inklusive Transporter).

Die Einsparungen wurden unter anderem durch die konsequente Einführung und Weiterentwicklung der CDI-Dieseltechnologie, der Benzindirekteinspritzung der zweiten Generation, durch Downsizing-Konzepte mit Aufladung sowie durch das Siebengang-Automatikgetriebe 7G-TRONIC erzielt.

Grund für die Reduktion im Berichtsjahr war unter anderem die Einführung der neuen C-Klasse mit ihren deutlichen Verbrauchsvorteilen gegenüber dem Vorgängermodell sowie die Einführung des neuen smart fortwo. Mit den in Kapitel "Strategie und Umsetzung einer nachhaltigen Mobilität beim Pkw" aufgezeigten Maßnahmen und Technologien werden wir die Verbrauchs- und CO2-Werte innerhalb unserer Flotte weiter reduzieren.

Daimler-CAFE*- Werte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge 1996 – 2007 in den USA

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In den USA gelten die „Corporate Average Fuel Economy“-Standards (CAFE) als rechtlicher Rahmen für die Verbesserung der Energieeffizienz. Danach müssen die nach Absatz gewichteten Pkw-Flotten der Hersteller für das Modelljahr 2008 einen Durchschnittswert von 8,6 Liter pro 100 Kilometer (27,5 miles per gallon) bei Pkw und 10,6 Liter pro 100 Kilometer (22,2 miles per gallon) bei leichten Nutzfahrzeugen (Light Trucks) unterschreiten. In den vergangenen Jahren wurden Verschärfungen der Standards sowohl für Pkw wie für Light Trucks beschlossen. Danach muss der Verbrauch ab 2011 bis 2020 schrittweise auf durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer beziehungsweise 35 miles per gallon gesenkt werden.

Anhand der verkauften Fahrzeuge und der jeweiligen Fuel-Economy-Werte wird die mittlere Fuel Economy pro Modelljahr berechnet. Die Grenzwertunterschreitung muss vom Hersteller mit 5,50 US-Dollar pro 0,1 mile per gallon bezahlt werden. Für etwas mehr als 200.000 Mercedes-Benz-Fahrzeuge, die Daimler 2006 in die USA importiert hatte, musste das Unternehmen im vergangenen Jahr wegen des modellwechselbedingten Rückgangs der FlexFuel-Fahrzeuge ein Bußgeld von 30,3 Millionen US-Dollar bezahlen.

In Japan legt das „Top Runner“-Konzept ab dem Jahr 2010 verbindliche Verbrauchsobergrenzen für Pkw in 9, ab 2015 in 16 nach Fahrzeuggewicht eingeteilten Klassen fest. Diese Zielwerte für 2010 wurden bislang in 2 Klassen erreicht.

Daimler ist hier zudem mit Fernverkehrs-Lkw wie dem Mercedes-Benz Actros seit Jahren führend in puncto Sparsamkeit. Weiterentwickelte, noch effizientere Motoren, Verbesserungen bei Reifen und Aerodynamik, bedarfsgerechte Achsübersetzung sowie die Einführung der BLUETEC-Technologie haben hier in den letzten Jahren zu deutlichen Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch unserer Nutzfahrzeuge geführt. So verbrauchen Orion-VII-Hybridbusse abhängig von der Fahrsituation bis zu 45 Prozent weniger Kraftstoff als herkömmliche Dieselbusse. Der Mitsubishi Fuso Canter Eco Hybrid reduziert den Verbrauch im Vergleich zu herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen um 20 Prozent.

Einfluss der Fahrweise auf den Kraftstoffverbrauch. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Fahrer längerfristig bis zu 10 Prozent weniger Kraftstoff verbraucht, wenn er sein Fahrzeug nach den Regeln der wirtschaftlichen und vorausschauenden Fahrweise steuert. Dieses Sparpotenzial auszuschöpfen ist das Ziel der Mercedes-Benz-Eco-Trainings, die für die Fahrer von Pkw wie von Nutzfahrzeugen angeboten werden.