Details zur Berechnung der CO2-Emissionen*

Die Werte für die CO2-Emissionen wurden in Anlehnung an den Standard der GHG-Protokoll Initiative berechnet und dargestellt. ("A Corporate Accounting and Reporting Standard", rev. Edition, 2004, www.ghgprotocol.org). Der organisatorische Rahmen umfasst alle relevanten Mehrheitsbeteiligungen zu jeweils 100% ("Control Approach"). Der operationelle Rahmen umfasst alle direkten CO2-Emissionen aus stationären Quellen (Scope 1) und die indirekten Emissionen aus der Erzeugung des eingekauften Stroms (Scope 2) und Fernwärme.

Die verwendeten Emissionsfaktoren wurden zum Teil aktualisiert bzw. stärker regionalisiert.

Die direkten Emissionen aus der Verbrennung von Heizöl, Gas und Flüssiggas werden mit festen Faktoren (WBCSD bzw. DEHSt) berechnet. Für Kohle werden lokal unterschiedliche Faktoren für Deutschland und die USA eingesetzt.

Die indirekten Emissionen durch den Bezug von Fernwärme und Strom werden zeitlich und regional differenziert mit den Faktoren der GHG-Protokoll Initiative berechnet, soweit keine genaueren Daten vorliegen.

Für Deutschland wird bei Fernwärme die Zeitreihe der AGFW (Arbeitsgemeinschaft Fernwärme) und für die Stromerzeugung die Zeitreihe des Öko-Instituts verwendet.

In USA werden für die Stromerzeugung die von der EPA veröffentlichten Faktoren auf jeden einzelnen Bundesstaat angewendet.

Um die Konsistenz der Zeitreihe zu gewährleisten, wurde diese Berechnung für alle Werke und alle Jahre neu durchgeführt. Daraus können sich Differenzen gegenüber früher veröffentlichten Daten ergeben.

Andere Treibhausgase als CO2 können zur Zeit nicht konzernweit bilanziert werden. Die Bilanzierung der klimawirksamen Kältemittel in deutschen Werken ergibt jedoch nur einen vernachlässigbaren Anteil im Promillebereich.

Weitere indirekte (Scope 3) CO2-Emissionen in der Produktnutzungsphase werden als spezifische Emissionen für die Fahrzeuge angegeben.

 

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